Training & Ausbildung

Ein Faserverbundwerkstoff besteht im Allgemeinen aus zwei Hauptkomponenten: Eine verstärkende Faser, z. B. Kohlenstoff- oder Glasfasern, und eine bettende Matrix. Der Fachbegriff dafür ist Composite. Durch gegenseitige Wechselwirkungen der beiden Komponenten erhält dieser Werkstoff höherwertige Eigenschaften als jede der beiden einzeln beteiligten Komponenten. Wir haben unser Trainingscenter zunächst gegründet, um unsere Mitarbeiter vor Beginn ihrer Tätigkeit in Theorie und Praxis der Faserverbundtechnik auszubilden. Bis heute wurden weit über 1.000 Personen im Trainingscenter geschult. Später wurden auch externe Kurse angeboten.

Auf diese Basis bietet unser Trainingscenter für Faserverbundtechnik die Ausbildung und Qualifizierung von gewerblichen Arbeitnehmern in der Faserverbundtechnik und bietet individuell abgestimmte Lehrgänge und Seminare an. Das ausgebildete Personal ist in der Lage, in der Know-how-intensiven Composite-Fertigung zu arbeiten. Ebenso wurden in unserem Trainingscenter Führungskräfte Im Rahmen von Technologie Transfers auf Ihre neue Aufgabe vorbereitet.

Unsere Kurse richten sich an produzierende Unternehmen in den Einsatzgebieten:

  • Energietechnik / Windkraft:
    Flügel von Windenergieanlagen (Rotorblätter), Windkanalgebläse, Gasleitsysteme.
  • Luftfahrt:
    Komplette Rümpfe, Holmkonstruktionen und Tragflächen Leitwerke (z.B. im Motor- und Segelflugzeugbau, Ultraleichtflugzeuge), Sekundärstrukturen (Fußboden und Wandverkleidungen) sowie Teile der Primärstruktur (Leitwerk) bei Verkehrs-flugzeugen (Airbus), Hubschrauberzellen, Rotorblätter, Propeller, Tanks.
  • Raumfahrt:
    Antennenkomponenten, Satellitenstrukturen, Druckbehälter, Parabolspiegel, Hohlleiter, Gestelle für optische Geräte und Meßapparaturen.
  • Sport und Freizeit:
    Modellbau, Boots- und Surfbrettbau, Skier, Schläger aller Art, Angelruten.
  • Automotive, Fahrzeugbau/Verkehrstechnik:
    Großflächige Karosserieteile, Tanks, Kardanwellen, Blatt- und Spiralfedern, Drehstäbe, Stoßfänger, Chassisrahmen, Versteifungselemente, Zwischenwände und Verkleidungen bei Eisenbahnwaggons, LKW-Aufbauten.
  • Maschinen- und Anlagenbau:
    Schnell bewegte Teile in Verpackungs-, Druck-, Strick- und Webmaschinen, Behälter, Rohrleitungssysteme, Rührwerke, Pumpenelemente und -gehäuse.
  • Medizintechnik:
    Arm- und Beinprothesen, Rollstühle, Orthesen, Implantate, medizinische Geräte (z.B. Liegen für Röntgenapparate).